
Ward Parry:
Hey ChatGPT, ich brauche eine Idee für einen neuen Jason-Statham-Film. Aber bitte nichts Kompliziertes. Keine Überraschungen.
ChatGPT:
Verstanden. Soll Jason wieder den einsamen Wolf spielen?
Ward Parry:
Ja, genau. Viel Schweigen, wenig Emotion. Und bitte irgendwo am Meer.
ChatGPT:
Perfekt. Vorschlag: Ein ehemaliger Elite-Agent lebt zurückgezogen auf einer abgelegenen Insel. Er hat eine dunkle Vergangenheit und möchte seine Ruhe.
Ward Parry:
Klingt gut. Aber irgendwas muss passieren.
ChatGPT:
Natürlich. Während eines Sturms rettet er ein junges Mädchen vor dem Ertrinken. Dadurch wird sein Versteck aufgedeckt und gefährliche Leute werden auf ihn aufmerksam.
Ward Parry:
Sehr schön. Aber ich hätte gern noch eine Prise Prestige-TV. So ein bisschen The Last of Us, ein bisschen Slow Horses.
ChatGPT:
Verstanden. Erweiterung: Das Mädchen hat eine geheimnisvolle Vergangenheit. Der Antagonist ist ein sehr britischer, hochintelligenter ehemaliger Geheimdienstchef, der aus dem Schatten heraus agiert.
Ward Parry:
Perfekt. Das klingt nach Tiefe, ohne wirklich welche zu haben. Jetzt noch die Besetzung.
ChatGPT:
Jason Statham spielt Jason Statham. Für den Antagonisten: Bill Nighy – verleiht dem Ganzen automatisch Gravitas, egal was er sagt. Und als Mädchen: Bodhi Rae Breathnach. Frisch, unverbraucht, und hat gerade in Hamnet die Tochter von Oscargewinnerin Jessie Buckley gespielt.
Ward Parry:
Großartig. Und Regie?
ChatGPT:
Ric Roman Waugh. Ehemaliger Stuntman, versteht Action, stellt keine Fragen. Weiß, wo die Kamera steht, wenn etwas explodiert.
Ward Parry:
Ich liebe es. Schreiben wir das Drehbuch?
ChatGPT:
Schon passiert.
Ward Parry:
Wie bitte?
ChatGPT:
Ich habe einfach alle bekannten Versatzstücke kombiniert und in die richtige Reihenfolge gebracht. Fertig.
Ward Parry:
Das geht ja schnell. Nur … die Dialoge sind … sehr reduziert. Jason sagt hauptsächlich: „All will be good.“
ChatGPT:
Effizienz ist der Schlüssel.
Ward Parry:
Er sagt es aber ziemlich oft.
ChatGPT:
Ja. Variationen verwirren ihn.
Ward Parry:
Ich sehe hier eine Szene, in der Jason fünf schwer bewaffnete Männer ausschaltet – ohne Waffe.
ChatGPT:
Korrekt.
Ward Parry:
Das ist … erstaunlich geradlinig.
ChatGPT:
Das war die Vorgabe.
Ward Parry:
Und Emotionen?
ChatGPT:
Es gibt einen Moment, in dem Jason das Mädchen ansieht und sagt: „All will be good.“ Diesmal mit leicht anderem Gesichtsausdruck.
Ward Parry:
Ah. Charakterentwicklung.
Ich glaube, wir haben einen Film.
ChatGPT:
Ich glaube, wir haben fünf davon.
Originaltitel „Shelter“
USA / GB 2026
103 min
Regie Ric Roman Waugh
alle Bilder © TOBIS
Ein Kommentar
Wäre es mit ‚Claude‘ oder ‚Gemini‘ womöglich besser geworden?