ONE NIGHT ONLY
Was hat die niedliche RomCom ONE NIGHT ONLY mit dem Horror-Franchise THE PURGE zu tun?
Ab 27. August im Kino
Vor allem die Grundidee: In beiden Filmen geht es um eine besondere Nacht im Jahr. Während sich bei THE PURGE alle ungestraft die Köpfe einhauen, dürfen in ONE NIGHT ONLY die Singles schnackseln. An den restlichen 364 Tagen herrscht – so will es das Gesetz – strenges Zölibat. Partnersuche im Panikmodus: Am Ende ist es fast egal, mit wem man im Bett landet, Hauptsache Sex. Die Uhr tickt.
In einem Amerika, wie man es sich unter Präsident J.D. Vance vorstellen könnte, werden Pizzabäcker Owen und Sängerin Allie ausgerechnet in dieser Nacht der Nächte versetzt. Die beiden versuchen nun in den wenigen Stunden, in denen auch sie als Unverheiratete Sex haben dürfen, einen willigen Partner zu finden. Dabei kreuzen sich immer wieder ihre Wege, was zu oft absurden Situationen führt.

Man kann sich gut vorstellen, wie Drehbuchautor Travis Brown sein Hirn zermartert hat, um endlich mal wieder frischen Wind in das oft erzählte Liebeskomödien-Genre zu bringen. Sex nur einmal im Jahr? Was auf dem Papier wie an den Haaren herbeigezogen klingt, funktioniert als Film ganz hervorragend.
Das hat zwei Gründe: Erstens die Location. Schon lange gab es keinen so hundertprozentigen New York Film mehr. Zweitens: Monica Barbaro und Callum Turner. Bei denen stimmt die Chemie. Hässlich sind sie auch nicht gerade, schlagfertig und lustig obendrein. Dazu gibt es ein Wiedersehen mit Molly Ringwald (was ist mit ihrer Oberlippe passiert?) sowie unzählige Cameos von bekannten Schauspielern und Comedians.

Natürlich muss man bei ein paar albernen Szenen mit den Augen rollen (Schaufensterpuppen und Kondom), aber auch die enden verläßlich in echter Situationskomik (das Kondom im Abflussschacht).
Ein schönes Sommer-Date-Movie, das Erinnerungen an „e-m@il für Dich“ weckt.
INFOS ZUM FILM
Originaltitel „One Night Only“
USA 2026
102 min
Regie Will Gluck

alle Bilder © Universal Pictures International Germany
Kommentar
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Den schaue ich mir auf keinen Fall an. Ich hasse Date-Movies. Ich mag nur Live-Übertragungen aus der Oper, vorzugsweise mit staubigen Inszenierungen und jungen Stimmen.
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