Finding Emily

FINDING EMILY

Nicht die Fortsetzung von FINDING NEMO, aber auch süß.

Käme demnächst jemand auf die Idee, einen Film über die Anfänge der Band Oasis zu drehen, müsste Spike Fearn ganz oben auf der Besetzungsliste stehen. FINDING EMILY hat zwar weder etwas mit einem verlorenen Clownfisch noch mit der besagten britischen Band zu tun, trotzdem muss man ständig an „Wonderwall“-Sänger Noel Gallagher denken. Spike Fearn sieht nicht nur wie dessen jüngerer Bruder aus, sondern nuschelt sich (in der Originalversion) ebenfalls mit dem Manchester-typischen Mancunian-Akzent durch seine Dialoge und kann obendrein noch singen. Es wäre verwunderlich, wenn der knuddelige Britboy nach FINDING EMILY nicht mindestens eine „Ewan-McGregor-Level“-Karriere machen würde.

Finding Emily

Um den Lad ist eine RomCom gestrickt, die zwar das Rad nicht neu erfindet und stellenweise etwas konstruiert wirkt, dafür aber mit viel Charme punktet.

Tontechniker Owen ist schockverliebt. Seine Begegnung mit Emily auf einer Party dauert zwar nur 20 Minuten, aber „die Zeit stand still“, wie er am nächsten Morgen seinem Bruder erzählt. Der hat für so viel Romantik nur Spott übrig. Auch dumm, dass Emily beim Telefonnummerntausch eine Zahl vergessen hat. Absicht oder Schicksal? Denn leider gibt es 318 Emilys an der Uni. Owen macht sich trotzdem auf die Suche. Die ehrgeizige Psychologiestudentin Emily (Angourie Rice) ist eine der 318 und bietet ihm ihre Hilfe an. Allerdings nicht ganz ohne Eigennutz.

Finding Emily

FINDING EMILY wurde von Tim Bevan und Eric Fellner produziert. Ein kleiner Auszug aus deren bisherigen Produktionen: „Bridget Jones: Verrückt nach ihm“, „Stolz und Vorurteil“, „Tatsächlich … Liebe“, „About a Boy“, „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“, „Notting Hill“ und „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“. Ein No-Brainer: Wenn die nicht wissen, wie RomCom geht, dann weiß es niemand.

FINDING EMILY ist wie gemacht für die Gen Z. Frisch, nicht doof und kurzweilig. Dazu mit Angourie Rice und Spike Fearn zwei niedliche Hauptdarsteller, zu denen eine TikTokerin schreibt:: „They’re so cute I’m gonna cry.“ Stimmt.

INFOS ZUM FILM

Originaltitel „Finding Emily“
GB / USA 2026
111 min
Regie Alicia MacDonald
Kinostart 10. September 2026

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