VERITY – DUNKLE GEHEIMNISSE
Missglückte Bestsellerverfilmung mit der wie immer furchtbaren Dakota Johnson.
Die Bestsellerverfilmung von Colleen Hoovers VERITY – DUNKLE GEHEIMNISSE beginnt mit einer durchaus reizvollen Ausgangssituation: Die erfolglose Schriftstellerin Lowen Ashleigh (Dakota Johnson) zieht als Ghostwriterin in das abgelegene Haus der berühmten Autorin Verity Crawford (Anne Hathaway), die nach einem Unfall bewegungsunfähig im Bett liegt. Doch als Lowen Veritys verstörende Aufzeichnungen über deren Ehemann (Josh Hartnett) und Kinder findet, beginnt ein Spiel mit Wahrheit, Lüge und Begehren. Behauptet jedenfalls der Pressetext.

Leider wird dieser „verstörende Strudel“ mit zunehmender Laufzeit immer alberner. Logik und Spannung machen Platz für unfreiwillige Komik und gepflegte Langeweile. Dazu hat man selten eine so lustlose Liebesgeschichte auf der Leinwand gesehen wie die zwischen Dakota Johnson und Josh Hartnett. Überhaupt Dakota Johnson. Man könnte sie auch den menschlichen Staubsauger nennen: Sie zieht in jeder Rolle verlässlich sämtliche Energie aus der Szene. In VERITY – DUNKLE GEHEIMNISSE flüstert sie sich durch den Film, als wäre sie kurz vor dem Einschlafen – das soll dann wohl sinnlich sein. Ansonsten erklärt sie per Offstimme die Handlung. Falls die Zuschauer sich gerade irgendwo auf dem Second Screen herumtreiben.

Anne Hathaway versucht derweil, wenigstens ein bisschen Leben in die Angelegenheit zu bringen. Dumm nur, dass ihre Figur den größten Teil der Handlung im Wachkoma verbringt. Trotzdem ist sie neben der Location noch das Beste an dem Film. VERITY – DUNKLE GEHEIMNISSE will ein heißer Psychothriller sein, ist aber weder besonders erotisch noch besonders spannend. Sondern am Ende vor allem eines: ziemlich fade.
INFOS ZUM FILM
Originaltitel „Verity“
USA 2026
117 min
Regie Michael Showalter
Kinostart 1. Oktober 2026

alle Bilder © Sony Pictures
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