Hellboy – Call of Darkness

In der neu­en Ver­fil­mung der Co­mic­buch­rei­he "Hell­boy" muss der Halb­dä­mon (Da­vid Har­bour) ge­gen die Pest ver­brei­ten­de He­xe Ni­mue (Mil­la Jo­vo­vich) und ei­nen Hau­fen an­de­rer Mons­ter und Mu­tan­ten kämp­fen.

Men­schen wer­den wie Stoff­pup­pen zer­ris­sen, Kopf­haut wird ab­ge­zo­gen und Lei­ber wer­den mit Pfäh­len auf­ge­spießt. Bluts­bur­ger Pup­pen­kis­te auf LSD – das klingt al­ler­dings bes­ser, als es tat­säch­lich ist. Bei der vi­deo­spiel­haft-künst­li­chen Um­set­zung kommt nicht mal ge­schei­tes Splat­ter­fee­ling auf – oder sonst ir­gend­ein Ge­fühl. Egal, ob gut oder bö­se – wen interessiert’s? Al­le Prot­ago­nis­ten sind glei­cher­ma­ßen ner­vig und un­sym­pa­thisch. Da­zu Dia­lo­ge, als hät­te sie ein 13-Jäh­ri­ger ver­fasst: „Schei­ße, Mann. Ich hab’ Mi­grä­ne – das ist wie n Au­to­un­fall im Kopf.“

Ge­nau wie die­ser Film.

FAZIT

Viel pu­ber­tä­res Ge­flu­che, blöd­sin­ni­ge Sto­ry.
Schlech­ter Film.

USA 2019
121 min
Re­gie Neil Mar­shall
Ki­no­start 11. April 2019