Anna und die Apokalypse

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Die ver­schla­fe­ne Klein­stadt Litt­le He­a­ven wird aus­ge­rech­net zu Weih­nach­ten von ei­ner Zom­bie-Apo­ka­lyp­se heim­ge­sucht. Schü­le­rin An­na und ih­re Freun­de kämp­fen und tan­zen sich ih­ren Weg durch Hor­den von le­ben­den To­ten und ha­ben da­bei stets ein Lied­chen auf den Lip­pen.

Be­wor­ben wird der bri­ti­sche Film als "Ein Zom­bie-Weih­nachts-Mu­si­cal". Ge­wor­den ist es eher ein un­gu­ter Mix aus "Shaun of the Dead und "Glee". An­ders als bei den Vor­bil­dern er­wei­sen sich bei die­sem Splat­ter-Mu­si­cal die Songs und meis­ten Gags als Rohr­kre­pie­rer. Und auch die Zom­bies stol­pern über­ra­schend un­gru­se­lig durch die Ge­schich­te. Die Dar­stel­ler be­mü­hen sich ih­ren Fi­gu­ren Le­ben ein­zu­hau­chen, sind aber knapp zehn Jah­re zu alt für die Rol­len. Cho­reo­gra­fie, Songs, Zom­bies: das hat man al­les wo­an­ders schon bes­ser ge­se­hen.

FAZIT

Gen­re-Mash-up mit be­grenz­tem Spaß- und Gru­sel­fak­tor.
Al­les Ge­schmacks­sa­che: Auf di­ver­sen Film­fes­ti­vals ent­wi­ckel­te sich An­na und die Apo­ka­lyp­se zum Pu­bli­kums­lieb­ling.

GB, 2018
Re­gie John Mc­Phail
92 min
Ki­no­start 06. De­zem­ber 2018