Isle of Dogs – Ataris Reise

FÜR HUN­DE­FREUN­DE

Der ex­tra ge­mei­ne Bür­ger­meis­ter der ja­pa­ni­schen Stadt Me­ga­sa­ki Ci­ty ver­don­nert al­le Hun­de zu Iso­la­ti­ons­haft. An­geb­lich mit ei­nem töd­li­chen Schnup­fen­vi­rus in­fi­ziert, müs­sen des Men­schen bes­te Freun­de auf Trash Is­land vor den To­ren der Stadt ve­ge­tie­ren. Als der 12-jäh­ri­ge Ata­ri mit ei­nem Flug­zeug auf der In­sel ab­stürzt, ret­ten ihn die dort le­ben­den Kläf­fer. Die Her­ren der In­sel, die Alp­ha­hun­de Boss, Chief, Rex und Du­ke, hel­fen Ata­ri bei der Su­che nach sei­nem Hund Spots.

MACHART

Ein Le­ben oh­ne Hun­de ist mög­lich, aber sinn­los. Das ist – frei nach Lo­ri­ot – das Mot­to die­ses Films.

„Is­le of Dogs“ ist ein­fach toll. Und au­gen­schein­lich mit un­end­lich viel Lie­be ge­macht. Ein wei­te­res Meis­ter­werk von Wes An­der­son. Wie schon „The Fan­ta­stic Mr. Fox“ in Stop-Mo­ti­on-Tech­nik her­ge­stellt und mit ei­nem groß­ar­ti­gen Voice-Cast (zu­min­dest im Ori­gi­nal) ge­seg­net.

Bryan Cran­s­ton, Bill Mur­ray, Jeff Gold­blum, Ed­ward Nor­ton und Scar­lett Jo­hans­son ma­chen die ani­mier­ten Tie­re le­ben­dig und las­sen den Zu­schau­er schnell ver­ges­sen, dass es sich „nur“ um ei­nen Pup­pen­film han­delt. In Wes An­der­son-ty­pi­schen Bil­dern, al­le so schön wie Ge­mäl­de, gibt es so vie­le De­tails und Klei­nig­kei­ten zu ent­de­cken, dass man den Film auf je­den Fall zwei­mal an­schau­en soll­te.

FAZIT

Fa­cet­ten­rei­che Wun­der­tü­te, kla­re Emp­feh­lung.

USA, 2018
Regie Wes Anderson
105 min