Rampage – Big meets Bigger

RIE­SEN QUATSCH

Ei­ne Raum­sta­ti­on stürzt auf die Er­de und setzt da­bei grü­nes Gift­gas frei. Kurz dar­auf mu­tie­ren ein Go­ril­la, ein Wolf und ein Al­li­ga­tor zu rie­sen­gro­ßen Mons­tern, die dro­hen, Chi­ca­go zu zer­stö­ren. Nur der Af­fen­fach­mann Da­vis Okoye (Dway­ne John­son) kann ret­ten, was zu ret­ten ist. Als Stich­wort­ge­ber ste­hen ihm da­bei der schwer un­ter­for­der­te Jef­frey De­an Mor­gan (be­kannt aus „The Wal­king Dead“) und Nao­mie Har­ris als Gen-For­sche­rin zur Sei­te.

MACHART

Lie­bes 12-jäh­ri­ges Ich, heu­te möch­te ich Dir ei­nen Film emp­feh­len, der ganz nach Dei­nem Ge­schmack sein dürf­te: „Ram­pa­ge“. Es geht um Mons­ter und fie­se Wis­sen­schaft­ler. Der Hu­mor ist ein biss­chen pu­ber­tär und zo­tig, aber auch ent­waff­nend selbst­iro­nisch. Bei den Spe­zi­al­ef­fek­ten wirst Du aus dem Stau­nen nicht mehr her­aus kom­men. Schon toll, was heut­zu­ta­ge al­les mög­lich ist. Und ganz be­stimmt bes­ser als „King Kong vs. God­zil­la“ von 1962, den Du Dir neu­lich in der Sonn­tags-Ma­ti­nee an­ge­schaut hast. Na gut, wenn man ganz ge­nau hin­schaut – die Sze­nen, in de­nen die mensch­li­chen Cha­rak­te­re mit den Mons­tern in­ter­agie­ren, se­hen ein biss­chen fake aus, aber sonst...Zum Glück gibt's auch kei­ne ner­vi­ge Lie­bes­ge­schich­te (Au­gen­roll), au­ßer der zwi­schen "The Rock" und sei­nem Al­bi­no­af­fen.

Eins noch: Die „Bö­sen“ (Ma­lin Aker­man und Ja­ke La­cy als Ge­schwis­ter­paar) sind in "Ram­pa­ge" wirk­lich schlecht. Cha­rak­ter­lich und schau­spie­le­risch. Die bei­den char­gie­ren, als ob sie in ei­ner sehr mie­sen 80er-Jah­re Soap mit­spie­len wür­den.

An­sons­ten: Gro­ßer Un­sinn, gro­ßer Spaß!

FAZIT

Bloss nicht nach Lo­gik fra­gen, ein­fach un­ter­hal­ten las­sen.

USA, 2018
Regie Brad Peyton
107 min