Mission: Impossible - Fallout

Mission: Impossible – Fallout

MIS­SI­ON AC­COM­PLISHED

SPOI­LER: Ethan Hunt und sein Team ret­ten auch dies­mal die Welt.

Und wie sie das tun! Tom Crui­se und Re­gis­seur Chris­to­pher Mc­Quar­rie ha­ben mit „Mis­si­on: Im­pos­si­ble – Fall­out“ noch­mal ei­nen drauf­ge­setzt. Schön selbst­iro­nisch – und trotz 2,5 Stun­den Lauf­zeit kei­ne Se­kun­de lang­wei­lig.

Schon un­se­re Groß­el­tern wuss­ten: Tom Crui­se al­tert nicht. "Kaum zu glau­ben, dass der 56-Jäh­ri­ge sei­ne Stunts im­mer noch selbst macht" (©BUNTE+GALA). Für den neu­en Film hat er nun je­den­falls das He­li­ko­pter­flie­gen ge­lernt. Al­so kei­ne Er­mü­dungs­er­schei­nun­gen in Sicht, ganz im Ge­gen­teil. „M: I – Fall­out“ ist der viel­leicht ge­lun­gens­te Teil der Spio­na­ge­film­rei­he. Wie im­mer spielt die Sto­ry nur ei­ne Ne­ben­rol­le, hier geht es in ers­ter Li­nie um Ac­tion und Thrill. Und da­von gibt’s reich­lich. Al­lein we­gen der ful­mi­nan­ten Ver­fol­gungs­jag­den quer durch Pa­ris lohnt sich das An­schau­en. Das sieht al­les ex­trem echt und ge­fähr­lich aus. Nie hat man das Ge­fühl, die Bil­der sei­en zu To­de ma­ni­pu­liert oder gar kom­plett im Com­pu­ter ent­stan­den. Re­gie und Dreh­buch sind straff und auf den Punkt; schließ­lich ist Mc­Quar­rie der ein­zi­ge Re­gis­seur, der nach „M: I – Ro­gue Na­ti­on“ noch ei­nen wei­te­ren Teil des Fran­chise in­sze­nie­ren durf­te. Er weiß al­so, wie’s geht.

FAZIT

Kei­ner rennt so schön wie Tom. Fast schon be­ru­hi­gend zu hö­ren, dass er sich bei den Dreh­ar­bei­ten den Knö­chel ver­letzt hat. Er scheint al­so doch aus Fleisch und Blut zu sein.

„M: I – Fall­out“ ist der bis­her bes­te "klas­si­sche" Ac­tion­film in die­sem Jahr – per­fek­te Un­ter­hal­tung oh­ne Zeit zum Durch­at­men. 007, die Lat­te liegt hoch.

USA 2018
Regie Christopher McQuarrie
147 min
Kinostart 02. August 2018