ZOMBIELAND: DOPPELT HÄLT BESSER

2009 war die Welt der le­ben­den Lei­chen noch in Ord­nung, da galt ein Film wie „Zom­bie­land“ als er­fri­schend an­ders. Mitt­ler­wei­le müf­feln die all­ge­gen­wär­ti­gen Un­to­ten und auch Ru­ben Flei­schers „Zom­bie­land: Dop­pelt hält bes­ser“ hat dem Gen­re nichts welt­be­we­gend Neu­es bei­zu­fü­gen. Leich­ter Ver­we­sungs­ge­ruch hängt in der Luft.

Ein paar hüb­sche Ideen, ein paar net­te Gags, vie­le spa­ßig ge­mein­te Schrift­ein­blen­dun­gen – das al­les gab es so ähn­lich schon im ers­ten Teil der Zom­bie­ko­mö­die. Em­ma Stone, Jes­se Ei­sen­berg (der ewi­ge Mark Zu­cker­berg) und Woo­dy Har­rel­son sind wie­der mit von der Par­tie, Neu­zu­gang Zoey Deutch bringt als knall­doo­fe Blon­di­ne ein biss­chen fri­schen Wind ins Spiel. Aber gibt es ei­nen zwin­gen­den Grund für die­se Fort­set­zung? Gleich zu Be­ginn be­dankt sich Ei­sen­bergs Fi­gur Co­lum­bus bei den Zu­schau­ern, dass sie sich trotz der gro­ßen Aus­wahl an Zom­bie­fil­men nun aus­ge­rech­net die­sen an­schau­en. Im­mer­hin weiß „Zom­bie­land: Dop­pelt hält bes­ser“ um sei­ne Über­flüs­sig­keit.

FAZIT

Kann man ku­cken, muss man nicht.

Ori­gi­nal­ti­tel „Zom­bie­land: Dou­ble Tap“
USA 2019
96 min
Re­gie Ru­ben Flei­scher
Ki­no­start 07. No­vem­ber 2019