FREE GUY

Guy (Ryan Reynolds) ist ein kleiner Angestellter bei der Free City Bank und grinst sich mit optimistischer Heiterkeit durchs Leben. Bis er eines Tages seiner Traumfrau begegnet und dabei entdeckt, dass er nichts weiter als eine Hintergrundfigur in einem Open-World-Videospiel ist. Surprise! Nichts ist real, alles fake. Guy beschließt, der Held seiner eigenen Geschichte zu werden, denn der finstere Entwickler des Spiels (Taika Waititi) plant, die bunte Videowelt offline zu schalten.

Ryan Reynolds – ein Schauspieler, bei dem man sich immer fragt, ob seine Rolle als Deadpool nur ein zufälliger Glücksgriff war, oder ob ihn Knebelverträge daran hindern, in besseren Filmen mitzuspielen. Auf einen guten Film folgen bei ihm zuverlässig drei mäßige. Und auch Taika Waititi liefert mit seinem Auftritt in „Free Guy“ unfreiwillig den Beweis, dass nicht alles, was er anfasst, automatisch zu Gold wird.

„Free Guy“ ist die knallbunte Pixel-Version von „The Truman Show“. Lauter, schneller, glatter, oberflächlicher. Eine Neuinterpretation für die Gamer-Generation sozusagen. Fragt sich nur, ob die angesprochene Zielgruppe die Energie aufbringt, sich von ihrer Konsole zu lösen, um den Weg ins Kino zu finden.

Wieder mal eine Komödie, die im Trailer vielversprechender aussieht, als sie es am Ende ist. Einige nette visuelle Ideen, ein charmanter Hauptdarsteller und ein paar witzige Verweise auf das Marvel Universum reichen nicht, um „Free Guy“ vor seiner Mittelmäßigkeit zu bewahren.

INFOS ZUM FILM

Originaltitel „Free Guy“
USA 2021
115 min
Regie Shawn Levy
Kinostart 12. August 2021

alle Bilder © Walt Disney Studios Motion Pictures Germany

Kommentar schreiben