BEYTO

BEYTO

Bey­to ist gu­ter Jun­ge, lebt mit sei­ner tür­ki­schen Fa­mi­lie in der Schweiz. Ei­nes Ta­ges ver­liebt sich der schnu­cke­li­ge Schwim­mer in sei­nen Trai­ner Mi­ke. Wie nicht an­ders zu er­war­ten, sind An­ne und Baba we­nig be­geis­tert von der se­xu­el­len Ori­en­tie­rung ih­res Sohns. Ei­ne hin­ter­häl­tig ge­plan­te Zwangs­hoch­zeit in der Tür­kei soll den Ju­ni­or wie­der auf den rech­ten Pfad der Tu­gend zu­rück­füh­ren.

Wie ein Schwei­zer Uhr­werk ti­cken hier die Kli­schees im Se­kun­den­takt. Git­ta Gsell meint es gut, fin­det für ih­ren Spiel­film aber kei­ne Struk­tur. Zu vie­les wird an­ge­te­ast und dann mir nichts, dir nichts als er­le­digt ab­ge­hakt. Pro­ble­me, ge­ra­de noch als un­über­wind­bar auf­ge­baut, lö­sen sich im nächs­ten Schnitt ein­fach auf. Es reicht eben nicht, Sze­nen an­ein­an­der­zu­hän­gen und dar­auf zu hof­fen, dass so ein Er­zähl­fluss mit Span­nungs­bo­gen ent­steht.

FAZIT

Schau­spie­le­risch in Ord­nung, holp­rig er­zählt.

INFOS ZUM FILM

Schweiz 2020
98 min
Re­gie Git­ta Gsell
Ki­no­start 01. Ju­li 2021

al­le Bil­der © Edi­ti­on Salz­ge­ber