DAS FREIWILLIGE JAHR

Jet­te ist 18, hat das Ab­itur in der Ta­sche und steht kurz vor der Ab­rei­se zu ei­nem frei­wil­li­gen so­zia­len Jahr in Cos­ta Ri­ca. Am Flug­ha­fen über­legt sie es sich plötz­lich an­ders, brennt kurz­ent­schlos­sen mit ih­rem Freund durch. Ihr Va­ter Urs macht sich gro­ße Sor­gen um sei­ne wan­kel­mü­ti­ge Toch­ter.

Ächz. „Das frei­wil­li­ge Jahr“ ist ein ech­tes deut­sches Pro­blem-Fern­seh­stück wie aus dem Bil­der­buch. Vi­deo­look, ner­vi­ge Fi­gu­ren, zä­he Sto­ry. Nor­ma­ler­wei­se läuft so­was im Nacht­pro­gramm auf dem Drit­ten, spä­tes­tens nach 10 Mi­nu­ten wür­de man ge­nervt um­schal­ten. Scha­de nur um die gu­ten Schau­spie­ler, vor al­lem der Ös­ter­rei­cher Tho­mas Schu­bert ist ei­ne Ent­de­ckung.

FAZIT

Quä­lend.

Deutsch­land 2019
86 min
Re­gie Ul­rich Köh­ler und Hen­ner Winck­ler
Ki­no­start 06. Fe­bru­ar 2020