MALASAÑA 32 – HAUS DES BÖSEN

MALASAÑA 32 – HAUS DES BÖSEN

„Ma­la­sa­ña 32 – Haus des Bö­sen“ hat al­les, was ein ech­ter Haun­ted-House-Thril­ler braucht: dunk­le Kor­ri­do­re, knar­zen­de Schau­kel­stüh­le, schrill klin­geln­de Te­le­fo­ne und na­tür­lich ei­nen bö­sen Geist.

Im Jahr 1976 zie­hen die Ol­me­dos von ih­rem Hei­mat­dorf in die spa­ni­sche Haupt­stadt Ma­drid. Die Fa­mi­lie kauft ein mö­blier­tes Apart­ment in der be­gehr­ten Cal­le de Ma­nue­la Ma­la­sa­ña. Dort hof­fen die Sechs auf ei­nen Neu­an­fang. Doch schon bald müs­sen sie fest­stel­len, dass in ih­rer neu­en Woh­nung et­was ganz und gar nicht stimmt.

In­sze­na­to­risch ist das al­les kein Neu­land: Die oft ge­se­he­nen Ver­satz­stü­cke kennt man aus „Ami­ty­ville Hor­ror“ und vor al­lem der „Conjuring“-Serie. Der 5‑jährige Ra­fa sieht als ers­ter Ge­spens­ter – Kin­der ha­ben für so was An­ten­nen, das weiß man spä­tes­tens seit “Pol­ter­geist”. Ori­gi­nell geht an­ders. „Ma­la­sa­ña 32“ ist trotz Dreh­buch­schwä­chen und zu vie­ler Jumps­ca­res ein stim­mungs­vol­ler Hor­ror­film: Die Ku­lis­sen, die Farb­ge­bung, die Ka­me­ra­füh­rung – vi­su­ell ist der Film her­aus­ra­gend und er­in­nert an ei­ne Guil­ler­mo del To­ro-Pro­duk­ti­on.

FAZIT

Ei­ne klei­ne Pri­se Ex­tra­gru­sel gibt es oben­drauf: An­geb­lich ba­siert die Ge­schich­te auf wah­ren Be­ge­ben­hei­ten.

INFOS ZUM FILM

Ori­gi­nal­ti­tel „Ma­la­sa­ña 32“
Spa­ni­en 2019
104 min
Re­gie Al­bert Pin­tó
Ki­no­start 17. Ju­ni 2021

al­le Bil­der © STU­DIO­CA­NAL