Sirât

SIRÂT

Sirât

SIRÂT

Vor Filmbeginn warnt der Vorführer: Heute wird der Sound aufgedreht – auf Wunsch des Verleihs. Zu Recht. Techno gehört laut. Fehlen nur noch die Drogen.

Ab 14. August 2025 im Kino

Technojüngerin Mar ist verschwunden. Seit fünf Monaten. Ihr Vater (Sergi López) und ihr kleiner Bruder suchen sie – nicht in Berliner Clubs, sondern tief in der marokkanischen Wüste. Bass und Trance zwischen Sanddünen und Felswänden.

Viel mehr Handlung gibt es nicht. Aber darauf kommt es auch nicht an. Es geht um Ekstase, Tanz, eine nicht enden wollende Party – und um eine Generation Mitte 40, die vom Rave der 90er übrig geblieben ist.

Sirât

SIRÂT ist ein kleines Erlebnis für die Augen, ein großes für die Ohren. Dass Wüste und Musik gut zusammenpassen, weiß man spätestens seit Coachella und Burning Man.

Sirât

Techno-Roadmovie, Selbstfindungstrip, Familiendrama. Aufgezählt klingt das bemüht, auf der Leinwand funktioniert es – sofern man durchhält. Denn SIRÂT nimmt langsam Fahrt auf, um in der letzten halben Stunde fast aus der Kurve zu fliegen.

Sirât

Nach etwa der Hälfte, passiert etwas Schockierendes. Und noch etwas. Und noch etwas. Die Katastrophen häufen sich so sehr, dass man bald nicht mehr weiß, ob man weinen oder lachen soll. LSD soll ja eine ähnliche Wirkung auf die Psyche haben.

Regisseur und Drehbuchautor Oliver Laxe sagt: „Wir halten uns nicht an Genre-Gesetze oder unausgesprochene Kino-Regeln.“ Sein Film kennt keine klassische Dramaturgie. Stattdessen sind Schmerz, Ekstase und Tod die ständigen Begleiter seiner Figuren. Dazu pumpt der Soundtrack von Kangding Ray direkt in den Magen.

INFOS ZUM FILM

Originaltitel „Sirât“
Spanien / Frankreich 2025
115 min
Regie Oliver Laxe

Sirât

alle Bilder © Pandora Film

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