Ei­ne Be­geg­nung im U‑Bahnhof – No­ra und Aron ver­lie­ben sich auf den ers­ten Blick. Zu­fall, fin­det sie. Be­stim­mung, sagt er. Die Su­per­markt­kas­sie­re­rin und der Phy­si­ker – ein un­glei­ches, aber glück­li­ches Paar. Doch dann ge­schieht ei­ne Ka­ta­stro­phe: Aron wird er­schos­sen. No­ra trifft Mo­na­te spä­ter auf Na­tan. Bei­de ah­nen nicht, dass sie schick­sal­haft ver­bun­den sind.

„Mein En­de. Dein An­fang.“ ist durch sei­ne el­lip­ti­schen Zeit­ebe­nen in­ter­es­sant struk­tu­riert. Wie ein Puz­zle setzt sich nach und nach die Ge­schich­te von Aron, No­ra und Na­tan zu­sam­men. Ma­ri­ka Mi­no­guchi ver­steht es, klei­ne De­tails und stim­mungs­vol­le Mo­men­te so zu in­sze­nie­ren, dass sich Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart ele­gant mit­ein­an­der ver­knüp­fen. Nur der gro­ße Twist am En­de ist nicht ganz so über­ra­schend, wie von der Re­gis­seu­rin und Dreh­buch­au­to­rin er­hofft.

FAZIT

Re­gie­de­büt mit un­ge­wöhn­li­cher Er­zähl­wei­se. In­ter­es­sant.

Deutsch­land 2019
111 min
Re­gie Ma­ri­ka Mi­no­guchi
Ki­no­start 28. No­vem­ber 2019

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