Kinostart 19. Mai 2022

Chan­ning Tat­um legt mit „Dog“ sei­ne ers­te Re­gie­ar­beit vor. Be­son­ders mu­tig ist er da­bei nicht, denn sein Film ist ein sim­pel ge­strick­tes Road­mo­vie.

Ex-Ar­my Ran­ger Jack­son Briggs (Tat­um) und Lu­lu (ein bel­gi­scher Schä­fer­hund) ha­ben es ei­lig, sie müs­sen es recht­zei­tig zur Be­er­di­gung ei­nes Ka­me­ra­den und Lu­lus Herr­chen schaf­fen. Die bei­den ha­ben oh­ne­hin nichts Bes­se­res vor: Briggs ist ar­beits­los, lei­det un­ter den Fol­gen ei­ner Kriegs­ver­let­zung und Lu­lu steht kurz da­vor, ein­ge­schlä­fert zu wer­den. Die für Kriegs­ein­sät­ze trai­nier­te Hün­din hat sich seit dem Tod ih­res Herr­chens in ein beiß­wü­ti­ges Un­ge­heu­er ver­wan­delt, das am bes­ten mit Maul­korb in ei­nen Kä­fig ge­sperrt bleibt. Briggs und Lu­lu ge­hen sich – wie es sich für ei­ne klas­si­sche Rom­com ge­hört – zu­nächst ge­hö­rig auf die Ner­ven. Wäh­rend ih­rer Rei­se tref­fen die bei­den dann auf al­ler­lei skur­ri­le Mit­men­schen, die ei­ner nach dem an­de­ren da­zu bei­tra­gen, dass sich Hün­din und Herr­chen nä­her kom­men. SPOI­LER: Am En­de des Road­trips sind die bei­den zu un­zer­trenn­li­chen best bud­dies ge­wor­den.

„Dog“ er­zählt die Ge­schich­te zwei­er vom Krieg trau­ma­ti­sier­ter Le­be­we­sen. Doch das un­aus­ge­wo­ge­ne Dreh­buch wird dem The­ma nicht ge­recht. Be­son­ders stö­rend ist der oft un­an­ge­brach­te Hu­mor. Chan­ning Tat­um über­zeugt zwar mit je­der Men­ge Charme, doch die Sto­ry bleibt zu ober­fläch­lich und zu al­lem Übel hat Hund Lu­lu trotz des Na­mens kei­ner­lei Lo­bi-Qua­li­tä­ten.

INFOS ZUM FILM

Ori­gi­nal­ti­tel "Dog"
USA 2021
97 min
Re­gie Chan­ning Tat­um & Reid Ca­ro­lin

al­le Bil­der © Leo­ni­ne

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