4 TAGE BIS ZUR EWIGKEIT

Ab 27. April 2023 im Kino

Der Sage nach verschwand das junge Fräulein Idilia Dubb während eines Ausflugs spurlos. Erst 12 Jahre später fand man ihre sterblichen Überreste.

4 TA­GE BIS ZUR EWIG­KEIT – klingt nach US-Me­lo­dram, ist aber ei­ne ur­deut­sche Sa­gen­ge­schich­te. Im Mit­tel­rhein­tal des 19. Jahr­hun­derts: Die jun­ge Idi­lia Dubb er­wacht in ei­ner Burg­rui­ne mit blu­ten­der Kopf­wun­de. Sie kann sich an nichts er­in­nern. Nur ihr Ta­ge­buch gibt Hin­wei­se auf ih­re Ver­gan­gen­heit. Es scheint, als ver­bin­de sie ei­ne heim­li­che Ro­man­ze mit dem abes­si­ni­schen Schau­stel­ler Ca­ven, der in der Völ­ker­schau ih­res Ver­lob­ten ar­bei­tet. Wäh­rend sich Idi­li­as Er­in­ne­rungs­trüm­mer lang­sam zu­sam­men­fü­gen, ver­schwim­men Rea­li­tät und Fan­ta­sie im­mer mehr. Von ho­hen Mau­ern um­schlos­sen, scheint ih­re Si­tua­ti­on aus­weg­los. Ein vier­tä­gi­ger Kampf ums Über­le­ben be­ginnt.

Papp­ma­ché-Ku­lis­sen und düs­te­rer Elek­tro­sound. Das Ki­no­de­büt von Si­mon Pi­lar­ski und Kon­stan­tin Ko­ren­chuk be­wegt sich ir­gend­wo zwi­schen tsche­chi­schem Mär­chen­film und der Mys­tery-Se­rie DARK. Bei Aus­stat­tung und In­sze­nie­rung gibt es noch Luft nach oben, aber die Ge­schich­te vom ver­schol­le­nen Fräu­lein ist durch­aus stim­mungs­voll um­ge­setzt. Ein Gen­re­film aus Deutsch­land, das hat im­mer noch Sel­ten­heits­wert. Al­lein schon des­halb sind die 4 TA­GE BIS ZUR EWIG­KEIT mit Lea van Acken und Eric Kabon­go se­hens­wert.

INFOS ZUM FILM

Deutsch­land 2022
102 min
Re­gie Si­mon Pi­lar­ski und Kon­stan­tin Ko­ren­chuk
Ki­no­start 27. April 2023

al­le Bil­der © Ster­nen­berg Films

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