BULLET TRAIN

Kinostart 04. August 2022

Wo­zu mit lan­gen In­halts­an­ga­ben auf­hal­ten, wenn es der Klap­pen­text der Ro­man­vor­la­ge per­fekt zu­sam­men­fasst: Ein Zug. Fünf Kil­ler. Ein Kof­fer vol­ler Geld.

Und noch ein ty­pi­scher Guy-Rit­chie-Film, den Guy Rit­chie nicht ge­dreht hat. Das Bes­te an der High­speed-Ac­tion-Ko­mö­die in ei­nem ja­pa­ni­schen Schnell­zug ist zwei­fels­oh­ne Brad Pitt als Auf­trags­kil­ler in Exis­tenz­kri­se. Re­gis­seur Da­vid Leitch bleibt sei­nem über­dreh­ten Co­mic­stil aus "Ato­mic Blon­de" und „Dead­pool 2“ treu und deckt die gan­ze Band­brei­te von ziem­lich lus­tig bis ab­so­lut däm­lich ab. "Bul­let Train" ist ein blu­ti­ges Ge­met­zel mit ho­hem Bo­dy­count, kom­bi­niert mit Selbst­iro­nie. Das ist nun wirk­lich nichts Neu­es, in die­sem Tem­po aber we­nigs­tens un­ter­halt­sam.

Dank halb­wegs in­ter­es­san­ter Cha­rak­te­re und Dia­lo­gen aus dem Ta­ran­ti­no-Hand­buch nicht ganz so hirn­los wie be­fürch­tet, aber auch längst nicht so cle­ver, wie es die Ma­cher glau­ben. Slap­stick­haf­tes Pop­corn­ki­no für zwei Stun­den Es­ka­pis­mus.

INFOS ZUM FILM

Ori­gi­nal­ti­tel „Bul­let Train“
USA 2022
126 min
Re­gie Da­vid Leitch

al­le Bil­der © So­ny Pic­tures