DIE GESCHICHTE DER MENSCHHEIT – LEICHT GEKÜRZT

Kinostart 16. Juni 2022

1977 schickt die NA­SA die Raum­son­de Voy­a­ger auf ih­re un­end­li­che Rei­se in den Welt­raum. An Bord ei­ne gol­de­ne Bild­plat­te, auf der Dr. Ger­hard Fried­le (Chris­toph Ma­ria Herbst) die wich­tigs­ten Sta­tio­nen der Mensch­heits­ge­schich­te er­klärt.

Da ist er – der schlech­tes­te Film des Jah­res!
Re­gis­seur und Dreh­buch­au­tor Erik Haff­ner ver­sucht sich in Mon­ty Py­thon-Hu­mor und schei­tert da­bei kläg­lich oder gran­di­os, ganz wie man es nimmt. Be­ein­dru­ckend, wie er mit ei­nem Best of deut­sche Co­me­dy-Cast (Bas­ti­an Pas­tew­ka, Ca­ro­lin Ke­be­kus, Axel Prahl, Ul­rich Tu­kur, Kost­ja Ull­mann, Max Gier­mann, Tom Schil­ling u.v.m.) ei­nen so un­lus­ti­gen Murks fa­bri­zie­ren konn­te. 

„Die Ge­schich­te der Mensch­heit“ reiht ei­nen Ka­lau­er an den nächs­ten und ver­wei­gert sich da­bei jeg­li­chem ko­mö­di­an­ti­schen Ti­ming. Den hal­ben Stern gibt es für ei­ne im Ver­gleich halb­wegs funk­tio­nie­ren­de Mu­si­cal­num­mer mit Be­la B. als Jo­seph-Ignace Guil­lo­ti­ne, dem Er­fin­der der gleich­na­mi­gen Ent­haup­tungs­ma­schi­ne und die kom­plett fehl am Platz wir­ken­de (weil in ih­rer Lo­riot­haf­tig­keit lus­ti­ge) Sze­ne mit Tom Schil­ling als Graf von Stauf­fen­berg. Der Rest ist un­ters­ter Pro­vinz­thea­ter-Schrott.

INFOS ZUM FILM

Deutsch­land 2022
96 min
Re­gie Erik Haff­ner

al­le Bil­der © War­ner Bros. Pic­tures Ger­ma­ny