A E I O U – DAS SCHNELLE ALPHABET DER LIEBE

Kinostart 16. Juni 2022

Age is just a num­ber: Die 60-jäh­ri­ge Schau­spie­le­rin An­na und ihr 17-jäh­ri­ger Schü­ler Adri­an ver­lie­ben sich in­ein­an­der. 

Nie­mand kann ra­tio­nal be­wei­sen, dass ein be­stimm­tes Ge­schmacks­emp­fin­den das rich­ti­ge ist: Dem ei­nen ge­fällt He­le­ne Fi­scher, der an­de­re mag Toast Ha­waii. Auf die Qua­li­tät des deut­schen Ber­li­na­le-Wett­be­werbs­bei­trags „A E I O U“ kann man sich hin­ge­gen pro­blem­los ei­ni­gen: Der ist ein­fach schlecht, oder?

Ab­ge­se­hen von ei­nem wir­ren Dreh­buch, das nur ei­ne hal­be Hand­voll gu­ter Mo­men­te hat, war wohl sel­ten ein ta­lent­freie­rer Jung­mi­me als Mi­lan Herms in ei­ner Haupt­rol­le zu se­hen. Nied­li­ches Aus­se­hen al­lein reicht eben nicht. We­nigs­tens be­fin­det er sich in gu­ter Ge­sell­schaft, denn auch Udo Kier war im­mer schon mehr „Typ“ als be­gna­de­ter Schau­spie­ler. Nö, das kann nicht mal So­phie Rois ret­ten. Nach der Pre­mie­re gabs trotz­dem to­sen­den Ap­plaus. Viel­leicht kann man sich über Ge­schmack ja doch strei­ten?

INFOS ZUM FILM

Deutsch­land / Frank­reich 2022
104 min
Re­gie Ni­co­let­te Kre­bitz

al­le Bil­der © Port au Prin­ce Pic­tures