SPIDER-MAN: NO WAY HOME

SPIDER-MAN: NO WAY HOME

Kinostart 15. Dezember 2021

Sel­ten wur­de im Vor­feld ei­ner Mar­vel-Pro­duk­ti­on so viel um die Be­set­zung spe­ku­liert wie beim neu­en „Spi­der-Man: No Way Home“. Die gro­ße Fra­ge, die al­le Fans um­treibt: Gibt es ne­ben Doc Ock, dem Green Go­blin und Elec­t­ro auch ein Wie­der­se­hen mit To­bey Ma­gui­re und An­drew Gar­field, den bei­den Ex-Spi­der­man-Dar­stel­lern? Denn dies­mal ge­rät der freund­li­che Held aus der Nach­bar­schaft ins Mul­ti­ver­sum, wo di­ver­se Va­ri­an­ten sei­ner Ver­gan­gen­heit und even­tu­ell auch sei­ner selbst auf ihn war­ten. Ist kom­pli­ziert.

Nach­dem Pe­ter Par­ker am En­de von „Far from Home“ ent­tarnt wur­de und nun al­le Welt weiß, dass er Spi­der-Man ist, sucht er Hil­fe bei Doc­tor Stran­ge. Der soll die Zeit zu­rück­dre­hen und den Zu­stand vor der ver­häng­nis­vol­len De­mas­kie­rung wie­der­her­stel­len. Doch die Zau­be­rei geht gründ­lich schief und öff­net un­ge­wollt To­re zu an­de­ren Di­men­sio­nen, das Raum-Zeit-Kon­ti­nu­um ge­rät aus den Fu­gen.

Nach al­len Re­geln der Fort­set­zung muss der neu­es­te Teil den vor­he­ri­gen an Bom­bast über­tref­fen. Ob das „Im­mer noch mehr“ dem Pro­dukt gut­tut, sei da­hin­ge­stellt. Ge­ra­de das ers­te Ka­pi­tel der Tom-Hol­land-Tri­lo­gie fühl­te sich dank Hu­mor und Herz statt über­mä­ßi­ger CGI-Schlach­ten er­fri­schend an­ders an.

"No Way Home" ist ein ein­zi­ger gro­ßer Fan-Ser­vice: Jon Watts nimmt die lo­sen En­den al­ler bis­he­ri­gen Spi­der-Man-Fil­me auf und spinnt sie zu ei­nem be­frie­di­gen­den Fi­na­le. Die emo­tio­na­le Ach­ter­bahn­fahrt kreuz und quer durch die Ver­gan­gen­heit hat al­les, was das Herz der Spi­dey­as­ten hö­her schla­gen lässt: Tem­po, Witz, Ac­tion und so vie­le Eas­ter­eggs, dass dem Lindt-Gold­ha­sen vor Glück das Glöck­chen bim­melt.

INFOS ZUM FILM

Ori­gi­nal­ti­tel „Spi­der-Man: No Way Home“
USA 2021
148 min
Re­gie Jon Watts

al­le Bil­der © So­ny Pic­tures