Nerd­alarm: wer weiß, was so­ge­nann­te "Es­cape Room"-Computerspiele sind? 
Das geht so: Ein Raum, nur ei­ne Tür – und die ist ver­schlos­sen. Der Spie­ler muss durch das Lö­sen von Rät­seln den Schlüs­sel zur Tür fin­den, um wei­ter­zu­kom­men und am En­de zu ge­win­nen. Wem das zu vir­tu­ell ist, der kann die­sen Ner­ven­kit­zel auch re­al er­le­ben, nur dass man da­zu nicht mit Chips­tü­te und Jog­ging­bu­xe vorm PC sitzt. Wie beim Com­pu­ter­spiel wer­den auch hier meh­re­re Per­so­nen in "The­men­räu­me" ein­ge­sperrt (z.B. Se­ri­en­kil­ler oder Rus­sen­ma­fia – oder ist das das­sel­be?), aus de­nen sie dann in vor­ge­ge­be­ner Zeit her­aus­fin­den müs­sen. 
Der Film Es­cape Room geht nun wie­der ei­nen Schritt zu­rück in die Le­thar­gie – zu­schau­en, statt da­bei sein.
Sechs Per­so­nen, die schein­bar nichts mit­ein­an­der ver­bin­det, müs­sen un­ter­schied­lich kniff­li­ge Rät­sel lö­sen, um am En­de 10.000 $ zu kas­sie­ren. Da das al­lei­ne ein biss­chen zu fad wä­re, gibt's an­stel­le von Punk­te­ab­zug Le­bens­ab­zug. Wer falsch re­agiert, zu lang­sam oder schlicht zu doof ist, stirbt. Ei­ner nach dem an­de­ren, in gu­ter al­ter "Zehn klei­ne Jägermeister"-Tradition. Ge­stal­te­risch ei­ni­ger­ma­ßen fan­ta­sie­voll um­ge­setz­ter Thril­ler, das of­fe­ne En­de droht mit un­nö­ti­ger Fort­set­zung.

FAZIT

Wen Lo­gik nicht schert, der kann hier sei­nen Spaß ha­ben. Al­bern, aber un­ter­halt­sam.

USA 2019
99 min
Re­gie Adam Ro­bi­tel
Ki­no­start 28. Fe­bru­ar 2019 

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