22 BAHNEN
Es gibt Filme, die sich mit ihren großen Themen selbst im Weg stehen. 22 BAHNEN, nach dem gleichnamigen Bestsellerroman, gehört dazu.
Der Weg ist das Ziel.
Brasilien hat eine bewegte und teils unrühmliche Geschichte. In FÜR IMMER HIER geht es um ein besonders düsteres Kapitel: Die Militärdiktatur der 1970er-Jahre.
Die Bestsellerverfilmung über zwei ungleiche Freunde will zu viel und scheitert daran.
Und noch eine Fortsetzung: Das Prequel zu einer Trilogie, die schon in vier Teile zerdehnt war. Hat die Menschheit wirklich auf die Vorgeschichte zu den Hunger Games gewartet?
In ihrem preisgekrönten Roman „Die Mittagsfrau“ erfindet Julia Frank eine Version der Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Die österreichische Regisseurin Barbara Albert hat den Bestseller nun mit Mala Emde in der Hauptrolle verfilmt.
Digger, ich schwöre, ich zerficke dir dein Gesicht! Felix Lobrechts Jugenderinnerungen.
Regisseur Aron Lehmann hat den Ton des Romans mit der richtigen Mischung aus wunderlicher Verschrobenheit und nötiger Ernsthaftigkeit kongenial eingefangen.
Mit „Bones and All“ hat Luca Guadagnino einen – sich selbst vielleicht etwas zu ernst nehmenden – Arthousefilm mit Horrorelementen gedreht.
“Ein Geschenk von Bob” braucht man so sehr, wie eine tote Maus im Lüftungsschacht und gehört zu der Sorte Film, bei der man sich unweigerlich fragt: Ist das ernst gemeint? Nein! Doch? Wirklich?
Informative, aber eher uninspirierte Bestsellerverfilmung